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Latein lernen

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Da diese Sprache nicht mehr im Alltag gesprochen wird, ist sie eine so genannte tote Sprache geworden. Allerdings lebt sie weiter, indem sie bis heute gelehrt wird.

Sie ändert sich nur eben nicht. Ein erheblicher Teil derer, die diese Sprache lernen, tun dies nicht gerade freiwillig und hegen wenig Sympathie für das, was man da von ihnen erwartet. Schon vor Jahrzehnten war zum Beispiel der Spruch geläufig „Aqua – das Wasser, Vino – der Wein, scher dich zum Teufel du altes Latein!“.

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Auf der anderen Seite gibt es aber eine Menge Menschen, die sich geradezu begeistern können für diese Sprache. Es gibt Latein-Clubs und Leute, die gern die alten Texte übersetzen. In solchen Clubs wird teilweise sogar versucht oder auch erfolgreich praktiziert, das Latein tatsächlich im Gespräch zu gebrauchen.

Natürlich gibt es bestimmte Berufsgruppen, die Latein gelernt haben müssen. Zum Beispiel in der Naturwissenschaft und der Medizin, wo das Latinum unverzichtbar ist. Jedem ist geläufig, dass die katholische Geistlichkeit dieser Sprache mächtig ist. Das wird, glaube ich, bis heute den Anfänger-Klassen im Lateinunterricht als praktische Anwendungsmöglichkeit für Latein vorgestellt, um die Lernmotivation wenigstens etwas zu wecken. Da sagt der Lehrer ungefähr das gleiche, was ich damals auch zu hören bekam: „Vor 3 Jahren war ich in Frankreich, obwohl ich gar kein Französisch kann. Dann hatte ich mich plötzlich total verlaufen. Nur ich konnte niemand finden, der Deutsch oder Englisch sprach. Aber – Gott sei Dank! – dann lief mir ein katholischer Priester über den Weg. Und kurze Zeit später wusste genau, wo ich war und auf welchem Weg ich wieder zurückfinden konnte! Denn mit ihm konnte ich mich auf Latein verständigen! Ihr seht also, dass einem das Latein auch heute noch im Alltag nützlich sein kann!“ Naja, ziemlich durchsichtig das Ganze und schmunzeln ist da sicher erlaubt.

Bekanntlich war das Latein die Umgangssprache im alten Rom. Daher kann keiner wirklich mit letzter Sicherheit sagen, welche Aussprache richtig ist. Ab und an hört man aber, dass die hierzulande gelehrte Aussprache vermutlich ziemlich nah das kommt, was man damals sprach. Übrigens ist die lateinische Sprache indogermanischen Ursprungs. Da die Römer ja nicht in Rom geblieben sind, sondern einen großen Expansionsdrang in die Gebiete fremder Völker verwirklicht haben, ist der Einfluss ihrer Sprache auf andere Sprachen enorm. Es sind die romanischen Sprachen, zu denen Weltsprachen gehören, wie Spanisch, Portugiesisch oder Italienisch. Wer Latein gelernt hat, hat es leichter, sich in diesen Sprachen zurechtzufinden, wenn er sie neu lernen möchte.

Und die Lateinische Sprache ist auch in unserem Alltag in vielen Ausdrücken und Worten vertreten. Ob es sich nun um die Namen von Monaten oder Wochentagen handelt oder um so geläufige Worte wie Ziegel, Pforte, Käse und -zig andere, man merkt es kaum einmal. Und im Vatikan ist Latein tatsächlich bis heute die Amtssprache geblieben.

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